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Die Nahrung sei deine Medizin

Die Nahrung sei deine Medizin

Das unsere Ernährung für die Gesundheit von uns Menschen eine sehr wichtige Rolle spielt, wird wohl niemand bestreiten. Vielseitig soll sie sein und natürlich. Und wie werden unsere Tiere gefüttert?

Gerade bei den Hunden sieht es nicht so gut aus. Die meisten füttern ihren Hund mit industriell hergestelltem Fertigfutter, sehr häufig Trockenfutter, sogenannte Alleinfutter. Da sei alles drin. Für Menschen gibt es sowas nicht. Außer in Science Fiction-Filmen, da gab es ein Menschenfutter das hieß Soylent Green. Eine Horrorvision, die eigentlich keiner haben will.

Aber bei Hunden akzeptieren wir das. Es ist ja auch so bequem. Die Auswirkungen nicht artgerechter Nahrung zeigen sich erst nach längerer Zeit. Wie bei uns Menschen. Verzehrt ein Mensch dauerhaft Junk-Food, stellen sich die Erkrankungen je nach Häufigkeit des Konsums, früher oder später auf jeden Fall ein.

Leider hat der Hund aber keine Wahl. Und man könnte die meisten Hundefutter durchaus als Junk-Food bezeichnen. Diese Fertigfutter haben einen zu hohen Anteil an Kohlenhydraten. In seiner natürlichen Nahrung ist dieser sehr gering, vielleicht 8 %. Um ein Trockenfutter überhaupt herstellen zu können, benötigt man aber einen Anteil von mindestens 30 %. Das wäre schon fast eine Vervierfachung. Aber die meisten Futter haben noch einen weitaus höheren Kohlenhydratanteil. Dieser Anteil muss aber leider auf der Verpackung nicht deklariert werden. Man kann nur schauen, welche Zutat an erster Stelle der Inhaltsstoffliste steht. Steht da in irgendeiner Form Getreide, dann kann man von einem hohem Kohlenhydratanteil ausgehen.

Bei dauerhaften Fehlernährung bleiben Schäden nicht aus. Wie bei einem Auto, das mit dem falschen oder einem minderwertigen Kraftstoff laufen muss.

Die beste Vorbeugung gegen Krankheit ist eine qualitativ hochwertige Ernährung. Das heisst, aus möglichst naturbelassenen Lebensmitteln und nicht Convenience-Food. In der TCM gibt es ein Modell der Elemente in dem das Element Erde in der Mitte steht.

Das verdeutlicht die Wichtigkeit des Elements. Erde steht hier für die Nahrung und die Nahrung ist die Grundlage für den Stoffwechsel. Das Qi, die Lebensenergie wird gebildet aus der Luft, die wir atmen und unserer Nahrung. Wenn die Nahrung minderwertig ist, kann nicht genügend Qi gebildet werden und wir verbrauchen das von unseren Eltern erhaltene und nicht mehr auffüllbare Jing. Das ganze System gerät außer Balance. Das äußert sich in vielen Krankheiten, wie Allergien, Verdauungsstörungen, rheumatische Erkrankungen, Krebs und Autoimmunkrankheiten.

Bei den Pferden werden gerne Müslifutter gegeben und Heulage oder Silage verfüttert. In den Müslis liegen die Kohlenhydrate in hydrothermisch aufgeschlossener Form vor. Das führt aber schnell dazu, dass der Blutzuckerspiegel des Pferdes ansteigt. Aber dafür ist sein Stoffwechsel gar nicht ausgelegt. Besonders wenn das Pferd die Energie nicht in Leistung umsetzt. Aus welchen Gründen auch immer.

Das beste Futter für Pferde ist immer noch ein gutes Heu von möglichst artenreichen Wiesen. Und wenn Kraftfutter überhaupt nötig ist, dann in Form von Hafer oder Gerste.

Zur TCM gehört auch eine Ernährungslehre. Es werden bei bestimmten Krankheiten bzw. Disbalancen nicht nur Kräuterrezepturen und Akupunktur, sondern auch entsprechende Diätvorschriften empfohlen. Zum Beispiel werden bei einem Lungen-Qi-Mangel Hafer, Möhren, Thymian, Olive, Reis, Huhn und Himbeere als gute Nahrungsmittel vorgeschlagen. So kann man schon direkt mit der Nahrung seinen Gesundheitszustand wieder verbessern.

Im besten Sinne von Hippokrates: die Nahrung sei deine Medizin.

Welche Erfahrungen habt ihr bei der Ernährung eurer Tiere gemacht? Schreibt einfach einen Kommentar.

 

 

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Wer bloggt hier?

Hier bloggt Ulrike E. Barzak. Diplom Biologin und Tierheilpraktikerin.

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